Gottesdienst vom Sonntag, DATUM

Lied zur Einstimmung

**** Titel ****

Gesungen und gespielt vom Earth Choir und dem Animato Symphonic Orchestra
Arrangement und Dirigent: Markus Geissbühler

Tagesgebet

*** Text ***

Amen

Erste Lesung

Ez 37,12b-14

Ich gebe meinen Geist in euch, dann werdet ihr lebendig so spricht Gott, der Herr:

Siehe, ich öffne eure Gräber und hole euch, mein Volk, aus euren Gräbern herauf.
Ich bringe euch zum Ackerboden Israels.

Und ihr werdet erkennen, dass ich der Herr bin, wenn ich eure Gräber öffne und euch, mein Volk, aus euren Gräbern heraufhole.
Ich gebe meinen Geist in euch, dann werdet ihr lebendig und ich versetze euch wieder auf euren Ackerboden.

Dann werdet ihr erkennen, dass ich der Herr bin.
Ich habe gesprochen und ich führe es aus – Spruch des Herrn.

Wort des lebendigen Gottes.

Antwortpsalm

Ps 130 (129),1-2.3-4.5-6.7-8

Beim Herrn ist die Huld, bei ihm ist Erlösung in Fülle.

Aus den Tiefen rufe ich, Herr, zu dir:

Mein Herr, höre doch meine Stimme!
Lass deine Ohren achten auf mein Flehen um Gnade.
Würdest du, Herr, die Sünden beachten, mein Herr, wer könnte bestehen?

Doch bei dir ist Vergebung, damit man in Ehrfurcht dir dient.

Ich hoffe auf den Herrn, es hofft meine Seele, ich warte auf sein Wort.
Meine Seele wartet auf meinen Herrn mehr als Wächter auf den Morgen, ja, mehr als Wächter auf den Morgen.

Israel, warte auf den Herrn, denn beim Herrn ist die Huld, bei ihm ist Erlösung in Fülle.

Ja, er wird Israel erlösen aus all seinen Sünden.

Zweite Lesung

Röm 8, 8-11

Der Geist dessen, der Jesus von den Toten auferweckt hat, wohnt in euch Schwestern und Brüder!

Wer aber vom Fleisch bestimmt ist, kann Gott nicht gefallen.
Ihr aber seid nicht vom Fleisch, sondern vom Geist bestimmt, da ja der Geist Gottes in euch wohnt.

Wer aber den Geist Christi nicht hat, der gehört nicht zu ihm.
Wenn aber Christus in euch ist, dann ist zwar der Leib tot aufgrund der Sünde, der Geist aber ist Leben aufgrund der Gerechtigkeit.

Wenn aber der Geist dessen in euch wohnt, der Jesus von den Toten auferweckt hat, dann wird er, der Christus von den Toten auferweckt hat, auch eure sterblichen Leiber lebendig machen, durch seinen Geist, der in euch wohnt.

Wort des lebendigen Gottes.

Evangelium

Aus dem heiligen Evangelium nach Johannes

Joh 11,1-45

Ich bin die Auferstehung und das Leben; wer an mich glaubt, wird leben.

In jener Zeit war ein Mann krank, Lázarus aus Betánien, dem Dorf der Maria und ihrer Schwester Marta. Maria war jene, die den Herrn mit Öl gesalbt und seine Füsse mit ihren Haaren abgetrocknet hatte; deren Bruder Lázarus war krank. Daher sandten die Schwestern Jesus die Nachricht: Herr, sieh: Der, den du liebst, er ist krank.

Als Jesus das hörte, sagte er: Diese Krankheit führt nicht zum Tod, sondern dient der Verherrlichung Gottes. Durch sie soll der Sohn Gottes verherrlicht werden.

Jesus liebte aber Marta, ihre Schwester und Lázarus.
Als er hörte, dass Lázarus krank war, blieb er noch zwei Tage an dem Ort, wo er sich aufhielt.
Danach sagte er zu den Jüngern: Lasst uns wieder nach Judäa gehen.
Die Jünger sagten zu ihm: Rabbi, eben noch suchten dich die Juden zu steinigen und du gehst wieder dorthin?

Jesus antwortete: Hat der Tag nicht zwölf Stunden? Wenn jemand am Tag umhergeht, stösst er nicht an, weil er das Licht dieser Welt sieht; wenn aber jemand in der Nacht umhergeht, stösst er an, weil das Licht nicht in ihm ist.
So sprach er.

Dann sagte er zu ihnen: Lázarus, unser Freund, schläft; aber ich gehe hin, um ihn aufzuwecken. Da sagten die Jünger zu ihm: Herr, wenn er schläft, dann wird er gesund werden.
Jesus hatte aber von seinem Tod gesprochen, während sie meinten, er spreche von dem gewöhnlichen Schlaf. Darauf sagte ihnen Jesus unverhüllt: Lázarus ist gestorben. Und ich freue mich für euch, dass ich nicht dort war; denn ich will, dass ihr glaubt. Doch wir wollen zu ihm gehen.
Da sagte Thomas, genannt Dídymus – Zwilling -, zu den anderen Jüngern: Lasst uns mit ihm gehen, um mit ihm zu sterben!

Als Jesus ankam, fand er Lázarus schon vier Tage im Grab liegen.
Betánien war nahe bei Jerusalem, etwa fünfzehn Stadien entfernt. Viele Juden waren zu Marta und Maria gekommen, um sie wegen ihres Bruders zu trösten. Als Marta hörte, dass Jesus komme, ging sie ihm entgegen, Maria aber blieb im Haus sitzen.

Marta sagte zu Jesus: Herr, wärst du hier gewesen, dann wäre mein Bruder nicht gestorben. Aber auch jetzt weiss ich: Alles, worum du Gott bittest, wird Gott dir geben.
Jesus sagte zu ihr: Dein Bruder wird auferstehen.
Marta sagte zu ihm: Ich weiss, dass er auferstehen wird bei der Auferstehung am Jüngsten Tag.

Jesus sagte zu ihr: Ich bin die Auferstehung und das Leben.
Wer an mich glaubt, wird leben, auch wenn er stirbt, und jeder, der lebt und an mich glaubt, wird auf ewig nicht sterben.
Glaubst du das?

Marta sagte zu ihm: Ja, Herr, ich glaube, dass du der Christus bist, der Sohn Gottes, der in die Welt kommen soll.

Nach diesen Worten ging sie weg, rief heimlich ihre Schwester Maria und sagte zu ihr: Der Meister ist da und lässt dich rufen.
Als Maria das hörte, stand sie sofort auf und ging zu ihm.
Denn Jesus war noch nicht in das Dorf gekommen; er war noch dort, wo ihn Marta getroffen hatte.

Die Juden, die bei Maria im Haus waren und sie trösteten, sahen, dass sie plötzlich aufstand und hinausging. Da folgten sie ihr, weil sie meinten, sie gehe zum Grab, um dort zu weinen.

Als Maria dorthin kam, wo Jesus war, und ihn sah, fiel sie ihm zu Füssen und sagte zu ihm: Herr, wärst du hier gewesen, dann wäre mein Bruder nicht gestorben.

Als Jesus sah, wie sie weinte und wie auch die Juden weinten, die mit ihr gekommen waren, war er im Innersten erregt und erschüttert.
Er sagte: Wo habt ihr ihn bestattet?
Sie sagten zu ihm: Herr, komm und sieh!

Da weinte Jesus.
Die Juden sagten: Seht, wie lieb er ihn hatte!
Einige aber sagten: Wenn er dem Blinden die Augen geöffnet hat, hätte er dann nicht auch verhindern können, dass dieser hier starb?

Da wurde Jesus wiederum innerlich erregt und er ging zum Grab.
Es war eine Höhle, die mit einem Stein verschlossen war.
Jesus sagte: Nehmt den Stein weg!
Marta, die Schwester des Verstorbenen, sagte zu ihm: Herr, er riecht aber schon, denn es ist bereits der vierte Tag.
Jesus sagte zu ihr: Habe ich dir nicht gesagt: Wenn du glaubst, wirst du die Herrlichkeit Gottes sehen?

Da nahmen sie den Stein weg.
Jesus aber erhob seine Augen und sprach: Vater, ich danke dir, dass du mich erhört hast. Ich wusste, dass du mich immer erhörst; aber wegen der Menge, die um mich herumsteht, habe ich es gesagt, damit sie glauben, dass du mich gesandt hast.

Nachdem er dies gesagt hatte, rief er mit lauter Stimme: Lázarus, komm heraus!
Da kam der Verstorbene heraus; seine Füße und Hände waren mit Binden umwickelt und sein Gesicht war mit einem Schweißtuch verhüllt.
Jesus sagte zu ihnen: Löst ihm die Binden und lasst ihn weggehen!

Viele der Juden, die zu Maria gekommen waren und gesehen hatten, was Jesus getan hatte, kamen zum Glauben an ihn.

Evangelium unseres Herrn Jesus Christus.

Predigt

von Pater Adrian Willi SAC
Pallottinergemeinschaft, Gossau, www.ferment.ch

An zwei Stellen berichtet das heutige Evangelium, dass Jesus innerlich erschüttert wurde: Als Marta zum Glauben an den Messias kam und als er merkte, dass das herumstehende Volk dieses Glaubensbekenntnis nicht verstand und ihm Vorwürfe machte, dass er nicht verhindert hatte, dass Lazarus starb.

Beides muss auch uns heute bewegen: Wenn wir Menschen begegnen mit einem unerschütterlichen Glauben und wenn wir der Hoffnung des Glaubens gegenüber gleichgültigen Menschen treffen.
Vor allem sollte uns bewegen, dass auch wir selbst schwanken zwischen Glauben und Unglauben.

Wir hören von der Erweckung des Lazarus. Es ist das stärkste Zeichen, das Jesus gesetzt hat. Die anderen vier Evangeliumstexte dieser Fastenzeit haben sich auf dieses letzte Evangelium vor dem Palmsonntag hingesteigert: Am ersten Fastensonntag widersteht Jesus in der Wüste der Versuchung, seiner Bestimmung und Berufung aus dem Weg zu gehen und nicht verstehen zu wollen, wer er ist und was er zu tun hat. Auf dem Berg Tabor am zweiten Fastensonntag sehen die Jünger Jesus mit Mose und Elia, die auf Jesus als den Messias Israel hindeuten und hören eine Stimme, die ihnen sagt, wer Jesus sei. Dieses Erlebnis hat ihr Bild von Jesus korrigiert, nun verstehen sie besser, was Jesu Sendung ist. Am dritten Fastensonntag am Jakobsbrunnen kommen auch die Samariter, die Ungläubigen, zum Glauben an Jesus und am vierten Fastensonntag wurde der Blindgeborene sehend – er sah deutlicher als die Schriftgelehrten und Pharisäer, die Jesus gegenüber blind sein wollten. Und heute bewegt uns das Bekenntnis der Marta: „Ja, Herr, ich glaube, dass du der Messias bist, der Sohn Gottes, der in die Welt kommen soll“.

Die Botschaft der Evangelien dieser Fastenzeit ist also einfach: Sehen heisst glauben, nicht glauben ist das gleiche wie blind sein.
Was hindert uns denn, sehend zu sein, das heisst also: wirklich glauben zu können, dass in Jesus der Heiland und Retter zu uns kommt? Es ist im Johannesevangelium von heute die geschäftige Marta, die dieses Glaubensbekenntnis spricht. Wir kennen die Geschichte von Marta und Maria aus dem Lukasevangelium. Dort scheint es ja, dass Jesus Maria den Vorzug gibt: „Sie hat das Bessere gewählt“. Gemeint hat Jesus, dass Maria sich nicht hat ablenken lassen und ganz und gar für Jesus da war. Marta hingegen konnte das nicht, sie liess sich ablenken durch die Sorge um die Bedienung des Gastes, vor lauter Geschäftigkeit hatte sie keine Zeit für ihren Gast, dem ja die Geschäftigkeit galt.
Ist es nicht genau das, was auch uns oft abhält vom Wesentlichen? Wir lassen uns ablenken, wir verdrängen Probleme, wir fliehen in die Geschäftigkeit oder wir sehen nur noch die Probleme, das Negative und die scheinbar unüberwindbaren Hürden und nicht mehr die Chancen und den Wert des Lebens.

Die beiden Schwestern Maria und Marta hat man in der Auslegungstradition oft interpretiert als „Betrachtung“ und „Geschäftigkeit“, als Kontemplation und Aktivismus. Vielleicht sollte man die beiden Seiten unseres menschlichen Daseins nicht gegeneinander ausspielen: Es braucht die tägliche Arbeit, es geht nicht ohne Anstrengung und ohne Sorgen. Aber das darf das andere nicht verdrängen: Die Zeit für sich, die Zeit für das Wesentliche, die Zeit für Gott! Und: Das heutige Evangelium des Johannes zeigt ja auch, dass sich Marta nicht einfach in die Rolle der blind Beschäftigten drängen lässt. Immerhin hat sie nach dem Tode ihres Bruders Lazarus die Kraft, das Haus zu verlassen und Jesus entgegenzugehen. Die Trauer hat sie nicht gelähmt, sie fiel nicht in selbstvergessene Depression, sondern hörte von Jesus und ging ihm entgegen. Vielleicht war ja ihre Hoffnung von ganz unbestimmter Natur, vielleicht hat sie einfach gespürt, dass Jesus einen Rat weiss. Maria hingegen blieb zu Hause, sie verliess die Enge ihrer Gefühle, ihrer Trauer nicht, sie traute es niemandem zu, Hoffnung in die Situation zu tragen.
Marta kommt zu einem grossen Glaubensbekenntnis: „Ja, Herr, ich glaube, dass du der Messias bist, der Sohn Gottes, der in die Welt kommen soll“. Dieses Bekenntnis brachte Bewegung. Mit dieser Sicht der Dinge, mit dieser Glaubensgewissheit wurde Marta zur Apostelin, zur Glaubenszeugin. Sie ging nach Hause zu ihrer Schwester, um diese anzustecken mit der gleichen Hoffnung. Und tatsächlich geht nun auch Maria zu Jesus.
Auch wir sind angewiesen auf solche Apostel und Apostelinnen, Menschen, die uns anstecken mit ihrem Glauben und mit ihrer Hoffnung. Für mich ist unser Papst Franziskus ein solcher Mensch. Seine Ausstrahlung, sein Optimismus und seine Menschenfreundlichkeit lassen sich nicht bremsen von den vielen bereits sich breitmachenden Einwänden: Steht er das durch, folgen den Worten auch Taten, müsste er nicht diplomatischer sein. Es sind die Einwände der Kleingläubigen und Misstrauischen, der Neidischen und Pessimistischen. Nein, er lässt sich nicht einschüchtern, sondern strahlt Freude an unserem Glauben aus. Er kann es nur, weil er in dieser Glaubenserfahrung lebt, weil sie erprobt wurde daheim in Argentinien, einem armen Land mit vielen sozialen Problemen und einer diktatorischen, grausamen Vergangenheit. Dieser Glaube wurde sozusagen im Feuer erprobt.
Aber es gibt auch unter uns solche Apostel und Apostelinnen. Warum reden wir nicht über unsere eigene Glaubenserfahrung, warum getrauen wir uns nicht, anderen mitzuteilen, wie wichtig uns der Glaube an Jesus Christus ist und wie viel Hoffnung er uns gibt gerade in schwierigen Situationen wie der Momentanen? – Es kommt auch auf unser Zeugnis an!
Marta und Maria – zwei Frauen, die Jesus nahe standen, jede auf ihre Art und Weise, zwei Menschen, die sich gegenseitig mit ihren je eigenen Fähigkeiten im Glauben bestärkt haben und die erfahren durften: Jesus ist der Messias, der Sohn Gottes. In ihm finden wir alle Antworten auf die Fragen, die uns das Leben stellt.

Amen.

Fürbitten

Lasst uns zu Jesus Christus beten, der uns aus dem Tod rettet und zum Leben führt:

Du hast um deinen toten Freund Lazarus geweint. Tröste alle, die um liebe Menschen trauern, und schenke ihnen Licht im Dunkel des Schmerzes.

Du hast die Anliegen von Maria und Marta gehört. Schenke allen, die für Kranke und Sterbende beten, das Vertrauen auf deine Nähe und Anteilnahme.

Du hast Lazarus vom Tod zum Leben gerufen. Sei mit deinem Geist bei allen Menschen an der Schwelle des Todes und wecke unsere Toten auf in dein Leben.

Viele, die dein Wunder sahen, kamen zum Glauben. Wecke in uns das Vertrauen auf dich und zeige uns Wege zum Glauben an das ewige Leben.

Herr Jesus Christus, du bist das Leben, nach dem wir uns sehnen und das keinen Tod mehr kennt. Wir loben dich und danken dir heute und in alle Ewigkeit.
Amen.

Vater unser

Lasset uns beten, wie Gott uns zu beten gelehrt hat.

Vater unser im Himmel, geheiligt werde dein Name.

Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe, wie im Himmel, so auf Erden. 

Unser tägliches Brot gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unseren Schuldigern.

Und führe uns nicht in Versuchung, sondern erlöse uns von dem Bösen.

Denn dein ist das Reich
und die Kraft
und die Herrlichkeit
in Ewigkeit.

Amen

Tragen Sie an Gott Ihre Gedanken und Sorgen heran.
Danken Sie ihm und bitten Sie für sich und andere.

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Lied zum Abschluss

Meine Zeit steht in deinen Händen.
Gesang Anja Hausmann, Klavier Joachim Poelchau
Text und Melodie: Peter Strauch

Wir danken Gott, dem Herrn,

dass wir uns an ihn wenden können – in Zeiten von Freud und Leid.
Wir danken ihm für seinen Schutz. Im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes.

Gehet hin in Frieden. Dank sei Gott dem Herrn.

Kollekte

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